Deutscher Medienpreis Depressionshilfe

Stiftung Deutsche Depressionshilfe

Einreichungsstatuten

Preisstifter: Stiftung Deutsche Depressionshilfe
Jury-Vorsitz: Harald Schmidt

Zielsetzung:

Depressionen gehören zu den häufigsten und hinsichtlich ihrer Schwere am meisten unterschätzten Krankheiten. Eine Mehrheit der Suizide bzw. Suizidversuche in Deutschland gehen auf nicht optimal behandelte Depressionserkrankungen zurück. Die Gründe reichen von diagnostischen Defiziten, fehlendem Wissen in der Bevölkerung bis zu Angst und Scham der Betroffenen aufgrund vor Stigmatisierung. Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe hat es sich zur Aufgabe gemacht, Depressionen zu erforschen, Betroffenen zu helfen und Wissen weiter zu geben – und das einer möglichst großen Öffentlichkeit.

Auch wenn die medizinische und gesundheitspolitische Bedeutung depressiver Erkrankungen in den letzten Jahren mehr ins Bewusstsein gerückt ist, bleibt in punkto sachlicher Aufklärung noch viel zu tun. Den Medien kommt bei Wissensvermittlung und Aufklärung eine zentrale Bedeutung zu. Der Deutsche Medienpreis Depressionshilfe unter der Schirmherrschaft von Harald Schmidt zeichnet daher herausragende Medienbeiträge aus, die einem breiten Publikum anschaulich und medizinisch-kompetent von Depressionserkrankungen und deren Behandlungsverfahren berichten. Dabei wird besonderes Augenmerk auf eine sachgerechte Form der Darstellung speziell zu Suiziden in den Medien gelegt, da wissenschaftlich nachgewiesen ist, dass Nachahmungssuizide möglich sind („Werther-Effekt“- s. auch www.deutsche-depressionshilfe.de/presse-und-pr/berichterstattung-suizide

Mit dem 2013 erstmals gestifteten Preis will die Stiftung Deutsche Depressionshilfe zur medialen Auseinandersetzung anregen und jene Journalisten würdigen, die dieses gesellschaftlich wichtige Thema einer breiten Öffentlichkeit in besonderer Weise nahebringen.

Jury:

Zusammensetzung:

Weitere Juroren, u.a.:

Juryarbeit:

Preisgelder:

Der Medienpreis Deutsche Depressionshilfe ist mit 5.000 Euro dotiert. Es ist der Jury vorbehalten, den Preis auf mehr als einen Sieger aufzuteilen. Es erfolgt keine Unterkategorisierung pro Mediengattung, die Jury entscheidet flexibel über alle Gattungen hinweg.

Die TOP10-Nominierten werden veröffentlicht.

Auswahl:

Die Auswahl erfolgt innerhalb der Juryrunde und ist nicht öffentlich. Die Entscheidung der Jury ist endgültig, der Rechtsweg gegen alle Entscheidungen ausgeschlossen.

Einreichungsmodalitäten/Teilnahmebedingungen:

Wer kann einreichen?

Was ist einreichungsfähig?

Einreichungsfrist:

Ab Öffnung der Einreichungsplattform bis 30. Juni 2019 – es gilt das Einreichungsdatum des Onlineformulars. Auch per Downloadlink eingereichte Beiträge mit mehr als 50 MB-Datenvolumen müssen bis dato vorliegen. Ansonsten kann keine Berücksichtigungs-Garantie übernommen werden.

Einreichungsprozedere:

Einreichungsadresse:

Einreichungen sind allein online möglich über: https://www.deutscher-medienpreis-depressionshilfe.de/

Bei Einreichungen von Dateien über 50 MB versenden Sie diese bitte nach Ausfüllen des Online-Formulars und erhaltener Bestätigungs-E-Mail per Download-Link an: kontakt@deutscher-medienpreis-depressionshilfe.de

E-Mail-Kontakt für Rückfragen zu den Einreichungen: kontakt@deutscher-medienpreis-depressionshilfe.de

Rechtliches:

  1. Mit der Anmeldung zum Preis werden alle Teilnahmebedingungen anerkannt. Bei unzureichender Dokumentation behält sich der Preisstifter vor, den Beitrag vom Wettbewerb auszuschließen.
  2. Mit der Einreichung liegen der Stiftung zudem automatisch das Recht und die Einverständniserklärung vor, dass der Beitrag zu nicht kommerziellen Zwecken mit Bezug auf Wettbewerb und Preisverleihung öffentlich zugänglich gemacht werden darf (u.a. Jury, Preisverleihung). Das beinhaltet auch das Einstellen auf der Website der Stiftung (zeitlich/räumlich unbegrenzt). Es entstehen der Stiftung dadurch weder Kosten noch Verpflichtungen.
  3. Der Einreichende versichert mit seiner Teilnahme, dass er alleiniger Urheber der zum Award eingereichten Arbeit ist und daher über die Arbeit und die daran bestehenden Nutzungsrechte frei verfügen darf. Eventuelle Rechte Dritter müssen vom Bewerber im Vorfeld abgeklärt worden sein. Das Einverständnis aller Koproduzenten zur Teilnahme wird vorausgesetzt (Klärung obliegt dem Einreichenden). So müssen z.B. im Film abgebildete Personen oder die Inhaber der Rechte an abgebildeten Werken der bildenden oder angewandten Kunst die Einwilligung zur Veröffentlichung und Verwertung des Bildes – einschließlich der publizistischen Auswertung im Rahmen dieses Wettbewerbs – in nachweisbarer Form erteilt haben.
  4. Im Falle der Nominierung/Auszeichnung werden der Stiftung Deutsche Depressionshilfe hierfür die Ausschnitts- und Klammerteilrechte an der Produktion der Beiträge übertragen (um bspw. Ausschnitte bei der Preisverleihung zeigen zu können). Die Patent-/Urheberrechte bleiben selbstverständlich beim Wettbewerbsteilnehmer.
  5. Alle Einreichungen müssen den (presse-)rechtlichen Bestimmungen genügen und dürfen nicht Gegenstand juristischer Auseinandersetzungen sein. Dies zu überwachen ist Aufgabe des Teilnehmers.

Verleihung:

  1. Die Preisvergabe erfolgt im Rahmen des 5. Deutschen Patientenkongresses am 21. September 2019 im Gewandhaus zu Leipzig.
  2. Moderiert wird die Preisübergabe von Moderator und Entertainer Harald Schmidt, Schirmherr der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Jury-Vorsitzender des Deutschen Medienpreises Depressionshilfe – unter der Teilnahme weiterer Jurymitglieder.
  3. Das Einverständnis für eine Presseveröffentlichung der Gewinner inkl. Foto von der Preisverleihung mit Sieger und Jury bei Namensnennung erfolgt mit Einreichung.
  4. Die Finalisten sind zur kompletten Kongress-Veranstaltung herzlich eingeladen. Selbstverständlich kann hierüber bei Interesse auch eine Berichterstattung erfolgen.

Kontakt:
Stiftung Deutsche Depressionshilfe
Heike Friedewald
Goerdelerring 9, 04109 Leipzig
Tel. 0341/223 874 0
presse@deutsche-depressionshilfe.de